„FLUX“ bringt Theater in hessische Schulen in ländlichen Regionen und gestaltet darüber hinaus mit vielen weiteren Aktivitäten die Zusammenarbeit zwischen Theatern und Schulen.FLUX-Aktionstag am 26.09.2012 in der Ricarda-Huch-Schule in Gießen
In der aktuellen Diskussion um ästhetische Bildung gerät häufig aus dem Blick dass nicht nur das Theaterspiel bildet, sondern auch der Theaterbesuch.
Im Rahmen von FLUX gastieren hessische Kinder- und Jugendtheater, Freie Theater, Landes-, Stadt- und Staatstheater in Schulen und regen an – zum Schauen, Erproben, Nachdenken und Kommunizieren.
Der Name FLUX geht auf eine Initiative der Hessischen Kinder- und Jugendtheater zurück: „flugs“ – ein Netzwerk für Schulen stricken. Der Name FLUX ehrt auch die Kunstbewegung Fluxus, die sich gegen die Abschottung der Kunst vom Leben wandte und Video, Musik, Licht, Geräusche, Bewegungen, Handlungen und diverse Materialien in ihre Kunst intergrierte. In der Gastspielreihe FLUX sind das klassische Themenstück ebenso zu finden wie die Erzähltheaterinszenierung oder der Klassiker. Darüber hinaus jedoch sucht FLUX die Begegnung mit den neuen Theaterformen und den Formen der partizipativen Vermittlungskunst und thematisiert das Verhältnis von Kunst und dem Schulalltag.
FLUX entwickelt die „Kunst des Theater Schauens“ durch Schulgastspiele.

Seit vielen Jahren sind wir Teil von Flux und haben unterschiedliche Projekte realisieren können.
hier ein kurzer Eindruck zu einem Projekt in der Regenbogenschule in Münster:

Im Anschluss an ein Gastspiel des Insektenkrimis „Die Wanze“ führten wir an der Regenbogenschule eine Projektwoche mit den 3. Klassen durch. In vier Laboren erforschten die Kindern unterschiedliche Aspekte des Stückes, begaben sich auf Spurensuche zwischen Motiven, Darstellungsweisen und Charakteren im Großstadtdschungel des Vorgartens. Die Projekte wurden von vier Schauspielern/Theaterpädagogen angeleitet, die direkt an der Produktion des Stückes beteiligt waren. Zu den Laboren:
„Mit Lupe, Mantel und Instinkt – ausgehend vom dem Zitat aus dem Stück „Muldoon sah aus, wie ein Privatdetektiv eben so aussieht.“ beschäftigten sich die Kinder rundum mit dem Thema Detektive,
„Bienentanz und Ameisenstraße“ – das Labor legte seinen Fokus auf Körperarbeit und Choreografie,
„Der Club der Unverwechselbaren“ – unter dem Motto: ICH, was kann ich, was will ich, wie sehe ich mich selbst? begaben sich die Kinder auf die Suche nach dem Unverwechselbaren in sich,
„Insektenforscher“ – das Labor erforschte mit den Kindern die Welt der Insekten, tauchte mit ihnen tief ein in den Mikrokosmos und ließ sie die Welt aus einer neuen Perspektive erleben.